Angelehnt an den Slogan „Jetzt am Kiosk“ und inspiriert von der Imbissbudenkultur bedient sich das Projekt „kiosque“ deren soziokulturellen Potentials und spürt so urbanistische Anliegen auf.

„kiosque“ wartet nicht, bis eine Aufgabe aufgezeigt wird, sondern agiert unmittelbar und handelt aus der Wahrnehmung von Möglichkeiten heraus. Das Instrument dazu ist eine mobile Einheit, die an verschiedenen Orten, deren Potential bisher verkannt oder unterschätzt wurde, auftaucht. Das Kommunikationsvehikel füllt, öffnet, erweitert und transformiert Leerräume, schafft im Vorhandenen Neues, produziert Öffentlichkeit und artikuliert damit neue Bedürfnisse und Anforderungen an die temporäre eingenommenen Räume. Alleine durch seine Anwesenheit und seine Funktion als mobile Imbissbude beginnt der „kiosque“ mit seinem Umraum und dessen BenützerInnen zu kommunizieren – Qualitäten und Defizite im Leer-Raum-Stadt-Raum können so spontan aufgezeigt werden.

Ein ausrangierter Steyr Daimler City Bus (Baujahr 1978) wird zu einem Einsatzfahrzeug zur Reanimierung von Orten transformiert. Um auf verschiedene Situationen reagieren zu können werden in das Vehikel unterschiedliche Funktionen als flexible Einbauten implementiert - das „Innenleben“ das kiosque soll prozesshaft wachsen.

> Akteure:
Clemens Bauder, Andreas Dworschak, Claus Ganzberger, Gregor Graf, Aron Rynda, Christoph Weidinger, Jörg Weidinger, Luis Wohlmuther, Jürgen Haller

Gefördert durch die Stadt Linz
kiosque